KEINE MACHT DEN DOOFEN

Was ich schon immer mal loswerden wollte

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Vorwort

Dieser Teil meiner Webseite ist der Stein des Anstoßes. Viele Leute haben auf mich eingeredet, ich möge diese Seite aus dem Netz nehmen, schließlich müsse ich mich doch irgendwann mal irgendwo bewerben.

Themen

Ich habe im Mai 2010 diesen Teil meiner Webpräsenz ein bisschen aufgeräumt. Ich habe drei kaum gepflegte Seiten herausgenommen und beschränke mich nun auf die, die konkrete Vorschläge von mir enthalten:

  1. Der "Rechtsstaat"

  2. Arbeitslosigkeit

  3. Gleichberechtigung

  4. Religion

  5. Politiker

Auswahl besonderer Texte/Abschnitte

das Niveau der Kritik an meiner Seite

Mir wird immer mal wieder vorgehalten, primär von Leuten, die mich halbwegs gut persönlich kennen, dass meine Webseite (eine meines Erachtens unangemessen undifferenzierte Betrachtung der etwa 1,5 Millionen Zeichen (immer nur die neuste Version eines Konzeptes mitgezählt) alleine im öffentlichen Teil dieser Webpräsenz) niveaulos und frei von Sachkenntnis sei.

Grundsätzlich ist das natürlich möglich, wenn auch wenig wahrscheinlich (zumal die Kritiker zumeist selber nicht vom Fach sind). Allerdings ist es schlicht und ergreifend nicht ernst zu nehmen, wenn jemand meint, meine Veröffentlichungen unterschiedslos in dieser Weise abqualifizieren zu können, es nicht nötig zu haben, wenigstens eine einzige konkrete Seite zu benennen, auf die er sich bezieht. Welcher Aufwand ist damit verbunden? Die harte Wahrheit ist: Die letzte nachvollziehbare Kritik hat mich 2005 erreicht (und immerhin kleine Änderungen zur Folge gehabt).

Ich habe – ganz unabhängig von meiner Webseite – ein Kriterium dafür, wann Kritik wertlos ist: Wenn man ihr nicht einmal entnehmen kann, dass der kritisierte Text gelesen wurde; wenn die Kritik mit identischem Wortlaut genauso gut (oder eben schlecht) jedes andere Ziel haben könnte. Ein paar billige Allgemeinplätze, ein bisschen Empörung und Belustigung, sonst nichts.

Was glauben die Leute eigentlich, welche Kompetenz sie ausstrahlen, wenn sie selbst die elementarsten Aspekte einer Textkritik missachten? Hat ein schlechter Text nur eine schlechte Kritik verdient? Ist die schlechte Qualität der Kritik dann gleichsam Beleg für die ebenso schlechte Qualität des Textes? Wohl kaum, denn man kann eine gute Kritik zu einem schlechten Werk verfassen und eine schlechte zu einem guten.

Ich nehme an, dass man eine bestimmte Wirkung bei mir erreichen möchte, wenn man meine Webseite kritisiert. Idealerweise ist diese Intention, dass man mich überzeugt und ich meinen Standpunkt daraufhin ändere. Das andere Extrem ist, dass man mir einfach nur mitteilen will, was man davon hält. Auch das ist legitim, aber darauf darf man keine Reaktion erwarten.

Eine unangenehme Wahrheit ist, dass man einen Text, den man schlecht findet, womöglich einfach nicht verstanden hat. Eine fundierte Kritik, selbst wenn sie nur punktuell ist, zerstreut diesen unschönen Eindruck. Natürlich regt sich manch einer gerne mal auf, aber es kann dem eigenen Image durchaus dienlich sein, nicht lediglich Punkte zu suchen, über die man sich aufregen kann, sondern auch mal zu schauen, ob hier vielleicht auch Brauchbares steht, und beides bei der Gesamtwürdigung in ein sachgerechtes Verhältnis zueinander setzen. Außerdem kann es ganz schön peinlich werden, wenn Leute, die allgemein als kompetenter angesehen werden als der Kritiker, dasselbe ganz anders beurteilen. :-)

Distanzierung

02.06.2007 — Bevor irgendein Völlig-Bekloppter auf die Idee kommt, Xing "identifiziere" sich in irgendeiner Weise mit diesem geradezu staatszersetzenden Teil meiner privaten Webseite, weil ich mal meine Startseite ganz unauffällig in meinem dortigen, geschäftlichen Profil erwähnt habe (weil sich hierauf eben auch Geschäftlich-Relevantes befindet), der sei beruhigt: Das Unternehmen distanziert sich expressis verbis davon.

Ich finde, wenn jemand schon meint, auf derart abwegige Weise im Privatleben seiner Kunden herumschnüffeln zu müssen, und sich derartige Mühe gibt, seine – offenbar nicht sehr belastbaren – anderen Nutzer hiervor zu schützen (ist offenbar nicht alleine deren Problem, was sie lesen und was nicht, in diesem Land mit verfassungsmäßig verbürgter Meinungsfreiheit), dann sollte man das auch anerkennen und würdigen. Ich hoffe, das hiermit in ausreichendem Maß getan zu haben.

Vielleicht sollte ich diese Seite mit einer Zugangssperre versehen und die Besucher nur dann reinlassen, wenn sie versichern, sich seit dem Kindergarten charakterlich weiterentwickelt zu haben.