Vorschlag für Video-Lernmaterialien

Hauke Laging, Peter-Vischer-Straße 29, 12157 Berlin
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LUG-betreute Linux-Lernvideos

Version 1.0/4.5.2, 08.03.2026

Inhalt

ZusammenfassungÜbersicht

Eine LUG kann mit überschaubarem Aufwand (insbesondere für die einzelnen Beteiligten) einen erheblichen dauerhaften Wert für die Linux-Community, insbesondere Linux-Neulinge schaffen, indem sie eine umfangreiche Sammlung (v.a. sehr kurzer) von Videos veröffentlicht, die jeweils ein grundlegendes Linux-Thema oder Linux-Kommando behandeln.

Ausgangslage – das ProblemÜbersicht

Youtube ist voll von Videos zu Linux-Themen über ein breites Spektrum an Komplexität und Anspruch. Hier geht es primär um Anfängerwissen, also Videos zu Themen, mit denen so ziemlich jeder auf der Linux-Konsole zu tun hat, z. B.:

So erfreulich es ist, dass Leute auf Youtube u.Ä. Informationen zu Linux bereitstellen, der status quo hat mehrere Nachteile, u.a.:

Es fehlt so etwas wie eine Video-Version von Wikipedia für Linux-Anfängerwissen:

ZielÜbersicht

Eine Linux User Group dürfte eine gute Umgebung sein, um eine umfangreiche Sammlung solcher Videos zu erstellen und dauerhaft zu pflegen:

Nebenziele, positive Nebeneffekte, weitere Betroffene

externe Helfer

Wenn so ein Projekt erfolgreich ist und Bekanntheit unter kompetenten Linuxern erlangt, mag das Ergebnis sein, dass man mit Hilfe vieler Helfer von außerhalb der LUG das Angebot über den Bereich von allgemein relevanten Basisinformationen hinaus ausweiten könnte – wenn man das denn möchte. Die Gründe für Externe, sich dort einzubringen, wären z. B.

Nutzung auf Informationsveranstaltungen

Leute, die Linux-Informationsveranstaltungen oder Installationshilfe-Veranstaltungen durchführen, könnten eine Playlist irgendwo in einer Ecke laufen lassen, um einerseits mit minimalem Aufwand interessante Inhalte für Linux-Anfänger bereitzustellen und andererseits Aufmerksamkeit auf diese für Anfänger nützliche Informationsquelle zu lenken.

mehr Aufmerksamkeit für bestimmte Aktivitäten der LUG

Es wäre zu überlegen, ob man das in demselben Kanal macht, aber eine starke Videopräsenz durch Lernmaterialien hätte wohl mehr oder weniger automatisch zur Folge, dass völlig andere Aktivitäten der LUG mit Videos angekündigt oder dokumentiert würden.

UmsetzungÜbersicht

Die Basis aller Videos sollte eine Webseite zu dem jeweiligen Thema sein. Es bietet sich an, diese auf Englisch zu erstellen, um den Übersetzungsaufwand auf die Sprachversionen der Videos zu beschränken. Diese Seiten sollten nicht auf der normalen LUG-Website sein (sondern auf einer Subdomain), um beides nicht unnötig aneinander zu binden.

Zu jedem Thema sollte es vier Videos geben:

Eine radikal auf gut zwei Minuten beschränkte Zusammenfassung hätte den Vorteil, dass Linux-Neulinge sich eine Stunde lang die Playlist anschauen könnten, und dann einen ersten Eindruck der 28 wichtigsten Themen für Einsteiger hätten – Linux in 60 minutes. Man müsste sich nicht mehr darauf konzentrieren, was jemand für am Wichtigsten für Anfänger hält, sondern könnte sich ganz entspannt eine Stunde lang berieseln lassen, und sich anschließend die normalen Anfängervideos zu denjenigen Themen anschauen, bei deren Kurzvideo man entschieden hat, sich diesem Aspekt zu widmen.

Ein Video mit einem Titel wie systemd in 128 seconds erscheint allen, die wenigstens ein grundlegendes Verständnis davon haben, was systemd ist, als schlechter Witz – jedenfalls, bevor sie es ansehen. Und würde alleine dadurch Aufmerksamkeit generieren (bei erfahrenen Nutzern). Diese Videos wären anders strukturiert als ein Video über z. B. ls. In Videos zu komplexen Themen würde man wohl gar nicht auf die konkrete Benutzung eingehen, sondern nur erläutern, worum es sich dabei handelt.

Die Existenz von Beispielvideos ermöglicht dem Publikum eine völlig neue Herangehensweise: Anstatt ein Lernvideo von Anfang bis Ende mit hoher Konzentration zu verfolgen (was anstrengend sein kann, außerdem lästig, wenn man hinterher merkt, dass einen nur ein kleiner Teil davon wirklich interessiert), kann man sich von den Beispielen berieseln lassen und immer dann, wenn man etwas sieht, das man auch können möchte, auf den Videolink zu der passenden Stelle im Erklärvideo klicken.

XY in 128 seconds

XY in 128 seconds – braucht die Welt derart kurze Videos?

Auch wenn man sie nicht bräuchte, ist das ein fantastischer Markenname. Ideal für eine Suche auf der Videoplattform oder in einer allgemeinen Suchmaschine. Wahrscheinlich leichter zu merken als der Name des Kanals und geeignet, auch die anderen Videos zu finden. Außerdem hat die Zahl natürlich Nerd-Potential, das man in den Videos nutzen könnte.

Wenn man – was sehr häufig der Fall sein dürfte –

dann ist ein 10-Minuten-Video nicht das Richtige. In den ersten zwei Minuten eines normalen Videos hätte man nicht die Informationen des 128-Sekunden-Videos, weil es für normale Videos kontraproduktiv wäre, Information derart zu komprimieren.

Ablauf

Einige Schritte können parallelisiert werden.

    • Erfassung und Priorisierung (z.B. nach der jeweiligen Lernmaterial-Situation) der Themen

    • Erfassung der Freiwilligen für

      • Website

      • Inhalte (Themen-Webseiten)

      • Videoerstellung

      • Recherche zu best practices

    • Festlegung der zu nutzenden Lizenzen.

    • Vorbereitung der Website

    • Erarbeitung der Struktur für die Kurzvideos (auch auf Basis der Recherche-Ergebnisse)

    • Erstellung der Webseiten(-Inhalte, nicht notwendigerweise schon auf der endgültigen Website) für die ersten Themen

    • Veröffentlichung der endgültigen Themen-Webseiten

    • Kürzung der Inhalte auf den Umfang der Kurzvideos

    • Erstellung einer Checkliste für die Veröffentlichung von Videos.

  1. Erstellung der ersten Kurzvideos

    • Erstellung weiterer Sprachversionen

    • Erstellung der (ersten Version, ggf. beschränkt auf Anfängerinhalte) Beispielvideos

  2. Erstellung von Playlists für Teile der vorhandenen Videos.

  3. Erstellung der ersten normal langen Videos für Anfänger.

  4. Erstellung der ersten Videos für Fortgeschrittene.

  5. Erweiterung der Beispielvideos um Inhalte für Fortgeschrittene.

  6. Ggf. Verbreitung der vorhandenen Inhalte auf weitere Videoplattformen.

BeispieleÜbersicht

die ersten 50 Themen

So in etwa könnte die Liste der ersten 50 Videos aussehen:

ls in 128 seconds

ls (list) is the primary tool for orientation in the Linux filesystem. Its main functions are:

Calling ls without arguments or with a directory path as argument shows the non-hidden contents of the current or the given directory.

ls
Bilder bin Dokumente Downloads

ls /
bin boot dev etc home lib lib64 mnt opt proc root run sbin srv sys tmp usr var

ls *.sh
test.sh

(video link to the video about pattern matching)

The output of ls -l -h shows for each listed file

The most important options beyond -l for the additional information and -h for the size units are:

Einwände, Anmerkungen und Bewertungen von DrittenÜbersicht

bisher keine

ErweiterungenÜbersicht

bisher keine

Änderungen am Dokument und alte VersionenÜbersicht

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1.0 (04.03.2026)