Vorschlag für eine Produktinnovation

Optimierung der Haltezeiten von Aufzügen bei nur zu- oder aussteigenden Fahrgästen

Version 1.0/1.7, 25.04.2005

Hauke Laging, Grazer Platz 22, 12157 Berlin, Tel.: 030/32603660, mobil: 0172/7630883, E-Mail: hauke@laging.de
Student des Wirtschaftsingenieurwesens und Mitarbeiter des Lehrstuhls für Technologie- und Innovationsmanagement an der Technischen Universität Berlin.

Häufig steigen in einer Etage Fahrgäste nur entweder aus oder zu. Nachdem der letzte Fahrgast ein- oder ausgestiegen ist, bleibt - zumindest bei den Aufzügen, die ich häufig benutze - die Tür noch verhältnismäßig lange geöffnet. Der Sinn dahinter scheint klar: Man möchte den zusteigenden Fahrgästen nicht die Tür vor der Nase zumachen, wenn diese erst Fahrgäste aussteigen lassen mussten.

Dieses Problem lässt sich aber lösen, da bekannt ist, ob sowohl Personen aus- als auch zusteigen wollen. Dies kann der Anforderungs- und Ausstiegssignalisierung entnommen werden. Problematisch daran ist aber, dass die optische Bestätigung der Signalisierung für eine bestimmte Etage beiden "Seiten", also im Aufzug und außen, erfolgt. Wer sieht, dass der Aufzug sowieso hält, hat keine Veranlassung, dennoch den Knopf zu drücken. Unterließe man es, die Signalisierung auch auf der jeweils anderen Seite anzuzeigen, könnte man bei Ausbleiben eines entsprechenden Signals hinreichend sicher sein, dass in dieser Richtung keine Fahrgastbewegung stattfinden wird. Da die Fahrgäste in einer Richting in schneller Folge den Fahrstuhl betreten oder verlassen, könnte die Offenzeit nach der letzten Unterbrechung der Lichtschranke entsprechend gesenkt werden, wenn nur auf einer Seite eine Anforderung ausgelöst wurde. Da dies eine reine Softwarefrage ist, ließe sich diese Verbesserung vermutlich auch bei bestehenden Systemen nachrüsten.