Vorschlag für eine Dienstleistungsinnovation

berühmte Filmszenen als Vorspann der Anrufbeantworteransage

Version 1.0/1.7, 23.04.2005

Hauke Laging, Grazer Platz 22, 12157 Berlin, Tel.: 030/32603660, mobil: 0172/7630883, E-Mail: hauke@laging.de
Student des Wirtschaftsingenieurwesens und Mitarbeiter des Lehrstuhls für Technologie- und Innovationsmanagement an der Technischen Universität Berlin.

Primär jugendlichen Telefonkunden sollten kurze Ausschnitte aus Filmen mit hohem Kultstatus als Einleitung ihrer Anrufbeantworteransage angeboten werden. Angesichts der horrenden Umsätze, die mit abstoßenden Klingeltönen usw. gemacht werden, sollten sich dafür genügend Kunden finden. Technisch aufwendig wäre das nicht.

Es gab bereits Angebote, sich seinen Anrufbeantworterspruch von einem Stimmenimitator nachsprechen zu lassen, was wohl nicht besonders erfolgreich war. Das ist angesichts des Aufwands, des Bekanntheitsproblems und der Kosten nicht weiter verwunderlich.

Filme bieten ein hohes Maß an Individualität und Identifizierung. Außerdem ist - anders als bei den unseligen Klingeltönen quasi natürlich, also ohne großen Marketingaufwand - für steten Nachschub gesorgt. Wenn neben einer monatlichen Pauschale noch eine Einrichtungsgebühr erhoben wird, kann man leicht von jedem neuen Blockbuster profitieren. Für die Bereitstellung neuer Angebote ist noch nicht einmal "Kreativität" erforderlich (wenn man die denn den Klingeltönen zubilligen will...), sondern es reicht, die Filme auf geeignete Szenen zu durchsuchen. Die Angebote sollten sowohl nach Filmen als auch nach Schauspielern sortiert angeboten werden.

Denkbar wäre auch, für die Härtefälle unter den Kunden, nicht nur die Mailboxansage, sondern auch die Gesprächsannahme durch einen solchen Spruch einzuleiten. Dafür sollte dem Kunden dann die Möglichkeit gegeben werden, durch Drücken einer Taste darüber zu entscheiden (etwa anhand der Telefonnummer) oder diese Funktion auf bestimmte Anrufernummern zu beschränken.